Einsatzgebiet
Unser Einsatzgebiet zwischen Köln, Bonn und der Voreifel
Wir arbeiten von Bonn-Duisdorf aus — im Kölner Süden, im Rhein-Erft-Kreis, in der Voreifel und im Rhein-Sieg-Kreis. Wie weit wir fahren, hängt weniger an Stadtgrenzen als an der Art des Auftrags. Und was wir im Garten vorfinden, wechselt auf dieser Strecke mehrfach grundlegend: von durchlässigem Rheinkies über aufgetragenen Rekultivierungsboden bis zu Lehm, auf dem Wasser tagelang steht.
Der Sitz liegt in Bonn-Duisdorf, am Südende des Vorgebirges. Daraus ergibt sich der Zuschnitt des Gebiets fast von selbst — es reicht ungefähr so weit, wie sich morgens fahren lässt, ohne dass die Anfahrt den Arbeitstag auffrisst. Bei wiederkehrender Pflege entscheidet die Fahrzeit deutlicher mit als beim Bau: Ein Rasenschnitt dauert auf vielen Grundstücken kürzer als Hin- und Rückfahrt zusammen, und wer alle zwei Wochen kommt, fährt diese Strecke im Jahr rund zwanzigmal. Eine Terrasse dagegen entsteht über mehrere Tage, das Material kommt ohnehin per Lieferung, und die Anfahrt fällt kaum ins Gewicht. Deshalb ist die Grenze für Bauprojekte weicher als für Pflegeverträge.
Der zweite Grund für den Zuschnitt ist fachlicher Art. Auf den Rheinterrassen im Kölner Süden und in der Bonner Rheinlage liegen sandig-kiesige Terrassensedimente; der obere Kölner Grundwasserleiter ist im Mittel rund 28 Meter mächtig, das Wasser fließt mit etwa ein bis zwei Metern pro Tag Richtung Rhein. Regen versickert dort typischerweise gut. Das erleichtert den Unterbau von Terrassen und Wegen und lässt Rasenflächen im Hochsommer schneller austrocknen. In Rheinnähe liegt der Flurabstand zum Grundwasser allerdings nur bei etwa sechs bis acht Metern, und bei Rheinhochwasser sickert Wasser in den Untergrund zurück, sodass der Grundwasserspiegel schnell und deutlich ansteigt — eine Terrasse, die davon nichts weiß, steht irgendwann schief.
Die Ville ist etwas völlig anderes: ein Höhenrücken aus Hauptterrassenschottern, der beim Absinken der Kölner Bucht stehen blieb. Ihr oberflächennaher Grundwasserleiter wurde durch den Braunkohlenabbau weitgehend trockengelegt, weite Bereiche sind rekultiviertes Tagebaugebiet mit künstlich aufgetragenem Oberboden — forstliche Flächen auf Löss-Sand-Gemischen, landwirtschaftliche auf rund einem Meter Lössauftrag. Oben Lehm, darunter Kies, Sand oder Auffüllung: Oberboden und Untergrund passen im Naturraum oft nicht zusammen, und das merkt man beim Aushub genauso wie am Pflanzloch. Am Osthang der Ville, dem Vorgebirge, liegt dagegen eine mächtige Lössdecke, die in Bornheim örtlich bis zu 15 Meter erreicht — der fruchtbarste Boden im Gebiet und zugleich der, der bei Starkregen am schnellsten hangabwärts läuft.
Weiter südwestlich, auf der Kottenforstterrasse und der Rheinbacher Lössplatte, kippt das Bild ins Gegenteil. Über den verfestigten Terrassenschottern hat sich eine Lehmschicht gebildet, im Kottenforst bis zu drei Meter mächtig, die das Versickern von Regenwasser erheblich erschwert. Staunässeböden sind dort die Regel, nicht der Sonderfall, und ein Terrassenunterbau ohne Entwässerung wird in wenigen Jahren zum Problem. Noch einmal anders liegt der Fall im Drachenfelser Ländchen: alte Rheinterrassen mit tertiären Vulkankuppen aus Basalt und Trachyt, der Wachtberg selbst 258 Meter hoch. Wo der Fels oberflächennah ansteht, ist der Baugrund sehr tragfähig — der Aushub dafür umso zäher.
Orte im Kerngebiet
Acht Seiten für acht sehr verschiedene Untergründe
Was ein Garten braucht, entscheidet sich unter der Oberfläche. Deshalb steht auf jeder dieser Seiten, womit dort tatsächlich zu rechnen ist.
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Köln-Rodenkirchen
In Rheinnähe liegt der Flurabstand zum Grundwasser nur bei etwa sechs bis acht Metern, und bei Rheinhochwasser steigt der Spiegel durch Rückstau schnell an — Terrassenaufbau und Entwässerung sind hier die Kernfragen.
Rodenkirchen, Sürth, Godorf, Weiß, Hahnwald, Rondorf, Marienburg
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Köln-Lindenthal
Im Kölner Westen liegt Löss über den Rheinkiesen, und die Villenviertel rund um den ab 1895 angelegten Stadtwald tragen entsprechend alten Baumbestand — geschützt sind Laubbäume dort schon ab 80 Zentimetern Stammumfang.
Lindenthal, Klettenberg, Sülz, Braunsfeld, Junkersdorf, Müngersdorf
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Wesseling
Östlich von Keldenich stehen Rheinsedimente und Auenböden an, westlich davon Parabraunerden aus Löss — und die Baumschutzsatzung erfasst seit 2022 auch Obstgehölze ab mehr als 40 Zentimetern Stammumfang.
Wesseling, Urfeld, Keldenich, Berzdorf
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Brühl
Am Westrand des Ville-Rückens liegt rekultiviertes Tagebaugebiet mit aufgetragenem Oberboden, und Fällanträge ohne Bauvorhaben laufen über einen Ausschuss, der nur etwa vier- bis fünfmal im Jahr tagt.
Brühl, Vochem, Badorf, Pingsdorf, Schwadorf, Kierberg
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Hürth
Unter dem Stadtgebiet liegen bis zu 35 Meter mächtige Kiese und Sande, und der oberflächennahe Grundwasserleiter ist durch den Braunkohlenabbau weitgehend trockengelegt — Bewässerung ist hier kein Nebenthema.
Hürth, Efferen, Hermülheim, Kendenich, Gleuel, Berrenrath
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Alfter
Auf der Ville-Hochfläche stehen unter Wald staunasse Pseudogleye, auf der Mittelterrasse fruchtbare Parabraunerden aus Löss; die Baumschutzsatzung von 2023 setzt bei 100 Zentimetern Stammumfang an und nimmt Nadelbäume aus.
Alfter, Oedekoven, Impekoven, Witterschlick, Gielsdorf
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Bornheim
Die Lössdecke östlich der Ortslage erreicht örtlich 15 Meter und der Osthang zum Rhein ist steil — Hangsicherung, Höhenversätze und Erosionsschutz kommen hier häufiger vor als anderswo im Gebiet.
Bornheim, Roisdorf, Hersel, Widdig, Uedorf, Sechtem, Merten
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Bonn
Unser Sitz liegt in Duisdorf; im Süden und Westen der Stadt überdeckt der Kottenforstlehm die Terrassenschotter und erschwert das Versickern, während die Baumschutzsatzung Laubbäume ab 100 und Nadelbäume ab 150 Zentimetern Stammumfang schützt.
Duisdorf, Hardtberg, Brüser Berg, Endenich, Röttgen, Bad Godesberg, Pech
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Erweiterte Zone
Wohin wir außerdem fahren
Voreifel und Börde
Die Lössdecke der Rheinbacher Lössplatte schwankt zwischen 0,6 und 5 Metern und bringt auf großen Flächen sehr einheitliche Parabraunerden aus schluffigem Lehm hervor. Über verdichtetem Untergrund entstehen daraus staunasse Pseudogleye — der Grund, warum hier Drainage, Sickerpackungen und die Frage, wohin das Dachwasser läuft, fast immer zum Gespräch gehören. Dazu kommt die Erfahrung vom Juli 2021: Im Schwerpunktgebiet fielen großflächig mehr als 130 Millimeter Niederschlag, der Großteil davon an einem Tag innerhalb von rund neun Stunden. Außenanlagen werden hier seither anders geplant. Rund um den Eifelfuß, eines der bedeutendsten Obstanbaugebiete Deutschlands, fallen zudem überdurchschnittlich viele Obstbaum- und Streuobstschnitte an.
- Rheinbach mit Flerzheim und Ramershoven
- Meckenheim mit Lüftelberg und Merl
- Swisttal mit Heimerzheim und Buschhoven
- Weilerswist
- Euskirchen
- Erftstadt
- Kerpen
- Grafschaft (Landkreis Ahrweiler)
Drachenfelser Ländchen und Siebengebirge
Hier bestimmen Vulkangesteine das Geschehen. Basalt und Trachyt aus dem Tertiär stehen über devonischen Schluffsteinen an, im Siebengebirge wurde dieses Gestein jahrhundertelang in Steinbrüchen gewonnen. Für den Garten heißt das zweierlei: Der Fels ist im Allgemeinen sehr gut tragfähig, was Stützmauern und Fundamenten zugutekommt — in tonig verwittertem Vulkanmaterial bestehen örtlich aber Rutschungsrisiken, und in den Tälern treten erhöhte Grundwasserstände auf. Die Hänge sind seit den Flurbereinigungen im Weinbau terrassiert; wer hier einen Sitzplatz anlegt, arbeitet fast immer mit Höhenversatz, Treppen und Trockenmauern statt auf der Ebene. Aushub ist steinig und aufwendiger als im Löss.
- Wachtberg mit Villip, Villiprott und Berkum
- Königswinter
- Bad Honnef
Rhein-Sieg rechtsrheinisch
Rechts des Rheins liegt die Heideterrasse mit nährstoffarmen Sandböden — in der Wahner Heide versickert Wasser trotz ausreichender Niederschläge so rasch, dass dort Wassermangel herrscht. Frisch verlegter Rollrasen braucht auf solchen Böden deutlich mehr Anwachspflege, und Beete kommen ohne Bodenverbesserung selten in Gang. In der Siegniederung ist es umgekehrt: Auenböden aus Hochflutablagerungen, ergiebige Grundwasservorkommen und in Teilen amtlich festgesetzte Überschwemmungsgebiete, in denen bauliche Anlagen grundsätzlich nicht zulässig sind. Vor einer Gartenmauer oder einem festen Unterstand lohnt hier der Blick in die Kartengrundlage.
- Troisdorf
- Siegburg
- Sankt Augustin
- Hennef
- Niederkassel mit Rheidt und Mondorf
Frechen liegt am Nordende des Vorgebirges und wird ebenfalls weiterhin bedient.
Häufige Fragen
Anfahrt, Turnus und was überall gilt
Fahren Sie auch außerhalb dieses Gebiets?
Fragen Sie an. Für Bauprojekte, die ohnehin mehrere Tage dauern, ist die Grenze weicher als für wiederkehrende Pflege — dort fällt die Anfahrt einmalig an statt bei jedem Termin. Wenn eine Anfrage außerhalb dessen liegt, was sich sinnvoll fahren lässt, sagen wir das im ersten Gespräch. Das ist ehrlicher, als einen Termin zuzusagen, der beim dritten Mal nicht mehr eingehalten wird.
Lohnt sich ein Pflegetermin bei kleiner Fläche und weiter Anfahrt?
Bei einem kleinen Vorgarten am Rand des Gebiets meist nicht im wöchentlichen Turnus — die Fahrzeit übersteigt dann die Arbeitszeit auf der Fläche, und das schlägt sich im Angebot nieder. Sinnvoller ist ein längerer Abstand mit mehr Arbeit pro Termin: Rasen, Hecke, Beete und Kanten in einem Durchgang. Für viele Gärten reichen drei bis vier gut gelegte Termine im Jahr, wenn sie an den richtigen Zeitpunkten liegen.
Wird die Anfahrt berechnet?
Die An- und Abfahrt ist Teil der Kalkulation und wird im Angebot als eigene Position ausgewiesen — nicht still in einen Quadratmeterpreis eingerechnet. So sehen Sie, was auf die eigentliche Gartenarbeit entfällt und was auf die Logistik. Bei Bauaufträgen fällt dieser Anteil erfahrungsgemäß kaum ins Gewicht, bei kurzen Pflegeterminen dagegen deutlich.
Gelten für Baumfällungen überall dieselben Regeln?
Nein, und das ist die häufigste Fehlannahme. Bundesweit gilt zwar dasselbe Zeitfenster: Vom 1. März bis 30. September dürfen Hecken und Gehölze nicht auf den Stock gesetzt oder beseitigt werden, schonende Form- und Pflegeschnitte bleiben zulässig. Die kommunalen Baumschutzsatzungen gehen dagegen weit auseinander — von 60 Zentimetern Stammumfang bei langsam wachsenden Bäumen in Niederkassel bis 150 Zentimetern für Nadelbäume in Bonn; einzelne Kommunen haben nach dem einsehbaren Ortsrecht gar keine Satzung. Was für Ihr Grundstück gilt, klären wir vor der Fällung. Unabhängig davon greift ganzjährig der Artenschutz: kein Gehölz mit besetztem Nest oder bewohnter Höhle.
Welche Leistungen bieten Sie überall an?
Das gesamte Spektrum: Gartenpflege und Rasenpflege, Terrassenbau, Pflasterarbeiten, Rollrasen, Gartengestaltung, Baumfällung und Baumpflege sowie Zaunbau. Was sich zwischen den Orten unterscheidet, ist nicht das Angebot, sondern der Aufbau darunter — Unterbaustärke, Drainage und Bodenverbesserung planen wir nach dem, was vor Ort ansteht.
Ihr Ort ist dabei — und jetzt?
Schildern Sie kurz, worum es geht: Fläche, Zustand, Zufahrt und was Sie sich vorstellen. Auf Anfragen melden wir uns in der Regel innerhalb von 24 Stunden, danach folgen ein Ortstermin und ein unverbindliches Angebot mit einzeln benannten Positionen.