Leistung
Zaunbau und Zaunmontage
Wir setzen Doppelstabmatten, Holzzäune, Sichtschutzelemente, Gabionen und Maschendraht — mit Fundamenten, die den Zaun tragen, und Toren, die nach zwei Wintern noch schließen. Für Hausgärten, Reihenhausgrenzen und Wohnanlagen im Raum Bonn, Köln-Süd und Rhein-Erft. Alten Zaun samt Betonresten nehmen wir mit.
Ein Zaun ist zwei Dinge gleichzeitig: eine Konstruktion, die Wind aushalten muss, und eine Linie, die man vom Küchenfenster aus jeden Tag sieht. Schief steht sie meist nicht wegen des Materials, sondern wegen dessen, was unter der Erde passiert ist. Deshalb reden wir beim Ortstermin zuerst über den Boden, den Grenzverlauf und die Tore — und erst danach über Farbe und Höhe.
Was genau dazugehört
Zum Auftrag gehören Aufmaß und Absteckung, der Aushub für die Fundamente, das Setzen und Ausrichten der Pfosten, die Montage der Felder, der Einbau von Toren und Pforten sowie der Abtransport dessen, was vorher dort stand. Welche Bauart sinnvoll ist, hängt weniger vom Geschmack ab als von der Frage, was der Zaun leisten soll: eine Grenze markieren, einen Hund halten, den Blick vom Nachbarbalkon nehmen oder einen Höhenversprung abfangen.
Doppelstabmattenzaun. Die verbreitetste Variante, wenn eine Grenze dauerhaft und wartungsarm stehen soll. Die Matten sind verzinkt und in der Regel zusätzlich pulverbeschichtet, sie bleiben blickdurchlässig und brauchen außer gelegentlichem Abspritzen nichts. Wichtig für die Planung: Die Matten sind starre Rechtecke. Im ebenen Gelände ist das ein Vorteil, am Hang ist es der Grund, warum abgetreppt wird.
Holzzaun. Staketen, Lattenzaun oder waagerechte Bohlen wirken in gewachsenen Gärten ruhiger als Metall und lassen sich am Hang auch schräg mitführen, weil jedes Feld einzeln angepasst werden kann. Der Preis dafür ist Pflege: Holz arbeitet, vergraut und stirbt dort zuerst, wo es dauerhaft nass bleibt. Deshalb steht bei uns kein Holzpfosten direkt in der Erde, sondern auf einem Pfostenträger über dem Boden.
Sichtschutzelemente. Geschlossene Flächen aus Holz, WPC oder Aluminiumlamellen sind bautechnisch etwas anderes als ein Zaun. Wo der Wind nicht durchkommt, drückt er mit voller Fläche gegen Pfosten und Fundament. Wir setzen sie deshalb mit kräftigeren Pfosten, engeren Abständen und größeren Fundamenten — und raten meist zu Elementen mit Luftspalt oder Lamellen, wenn die Fläche länger als ein paar Meter wird.
Gabionen. Steinkörbe sind schwer, und dieses Gewicht ist Vor- und Nachteil zugleich. Sie stehen ruhig, wirken massiv und können in niedriger Form eine Beetkante oder Sitzmauer ersetzen. Sie brauchen aber eine tragfähige, verdichtete Sohle, sonst setzen sie sich ungleichmäßig, und der Aufwand steckt nicht im Aufstellen, sondern im Verfüllen von Hand.
Maschendraht. Die schlichteste Lösung, oft für rückwärtige Grenzen, Wiesen und Tierhaltung. Entscheidend sind hier nicht die Zwischenpfosten, sondern Eck- und Endpfosten mit Streben und ein ordentlich gespannter Spanndraht — sonst hängt die Bahn nach einem Jahr durch.
Tore und Pforten. Das ist der Teil, der sich bewegt, und damit der Teil, der kaputtgeht. Torpfosten bekommen deutlich größere Fundamente als Zaunpfosten, weil die Last einseitig hängt und jedes Öffnen daran zieht. Beim Drehtor muss der Schwenkbereich frei sein und das Gelände darf nicht in Öffnungsrichtung ansteigen; ein Schiebetor braucht daneben Platz in ganzer Torlänge. Wenn ein Antrieb später denkbar ist, legen wir gleich ein Leerrohr mit — nachträglich bedeutet das, die frisch gepflasterte Einfahrt wieder aufzunehmen.
Warum die Gründung der Pfosten über die Haltbarkeit entscheidet
Ein Zaun fällt selten wegen der Füllung um. Er fällt um, weil die Pfosten sich bewegen. Jeder Pfosten bekommt bei uns ein eigenes Betonfundament, das tief genug reicht, um unterhalb der Bodenzone zu stehen, die im Winter durchfriert. Wie tief das im Einzelfall ist, hängt von Bodenart und Lage ab — das legen wir vor Ort fest, statt eine Zahl aus dem Prospekt zu übernehmen.
Genauso wichtig ist, was das Fundament mit Wasser macht. Im Lösslehm, wie er im Bonner Westen und in weiten Teilen des Vorgebirges ansteht, wirkt ein ausgehobenes Fundamentloch wie ein Eimer: Der bindige Boden lässt kaum Wasser weg, im Loch steht es. Wir geben dort eine Kiessohle unter den Beton und ziehen den Beton oben mit Gefälle vom Pfosten weg ab, damit Regen abläuft statt am Pfostenfuß zu stehen. Auf den Kiesen und Sanden der Ville ist das Gegenteil das Thema: Das Wasser ist weg, aber das lockere Material hält seitlich schlechter, also wird das Fundament breiter statt tiefer.
Zwei Dinge machen wir bewusst nicht. Holzpfosten betonieren wir nicht ein — der Beton hält die Feuchtigkeit am Holz, und der Pfosten verrottet genau an der Übergangsstelle. Und Einschlaghülsen setzen wir nur bei leichten, niedrigen Zäunen ein; bei Sichtschutz oder Toren sind sie der häufigste Grund, warum nach zwei Jahren nachgerichtet werden muss.
Hanglagen, Ecken und der Anschluss an Mauern
Am Hang gibt es zwei Wege, und sie sehen völlig unterschiedlich aus. Starre Felder wie Doppelstabmatten werden abgetreppt: Jedes Feld bleibt waagerecht, der Höhenunterschied wird von Pfosten zu Pfosten in gleichmäßigen Stufen aufgenommen. Das Auge verzeiht regelmäßige Stufen, unregelmäßige nicht — deshalb wird die Stufenhöhe über die gesamte Strecke einmal berechnet und nicht Feld für Feld improvisiert. Führt man dieselbe Matte stattdessen schräg mit, entstehen oben und unten Dreiecksspalte, und die Matte müsste schräg geschnitten werden.
Beim Holzzaun geht auch das andere: Latten- und Staketenfelder lassen sich mit angepasstem Rahmen parallel zum Gelände führen, was an gleichmäßigen Böschungen ruhiger wirkt. Unter abgetreppten Feldern bleibt am tieferen Ende immer ein Spalt — den schließt man mit einer Sockelplatte, einer Bordkante oder bewusst gar nicht, wenn Igel und Regenwasser durchsollen. Das ist eine Entscheidung, die vorher fällt.
Anschlüsse an Hauswände, Garagen und Mauern sind Passarbeit. Fast nie geht das letzte Feld in voller Breite auf, also wird eine Passmatte zugeschnitten; die Schnittkanten bekommen Korrosionsschutz, sonst rostet der Zaun genau dort zuerst. An das Bauwerk selbst schließen wir über Wandwinkel oder Anschlussprofil an, mit etwas Abstand — damit man später noch mit dem Pinsel oder dem Freischneider dazwischenkommt und damit unterschiedliche Setzungen von Haus und Zaun nicht am Beschlag ziehen.
Häufig kommt der Zaun nicht allein. Eine Hecke davor nimmt ihm die Härte, braucht aber Pflegeabstand, sonst kann man sie zur Grenze hin nie schneiden. Für Anpflanzungen gelten in Nordrhein-Westfalen feste Grenzabstände: Nach § 42 Nachbarrechtsgesetz NRW müssen Hecken über zwei Meter Höhe einen Meter Abstand zur Grenze halten, Hecken bis zwei Meter einen halben Meter. Für den Zaun selbst gilt das nicht — dort entscheiden gegebenenfalls örtliche Vorgaben, siehe unten. Wo statt einer Hecke eine Beetkante an den Zaun stößt, setzen wir sie so, dass der Mäher an der Kante entlangfahren kann, ohne an die Pfosten zu stoßen.
Wie wir dabei vorgehen
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Ortstermin und Aufmaß
Wir laufen die Strecke ab, messen Längen und Höhenunterschiede, sehen uns den Boden an und legen die Standorte der Tore fest. Danach folgt ein unverbindliches Angebot mit einzeln benannten Positionen, auch für die Entsorgung des alten Zauns.
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Grenze, Leitungen und Absprachen klären
Vor dem ersten Spatenstich muss feststehen, wo die Grenze verläuft, was im Boden liegt und ob die Nachbarn eingebunden sind. Was dazu zu tun ist, steht weiter unten — dieser Schritt liegt nicht bei uns allein.
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Flucht abstecken und Pfostenteilung festlegen
Schnur ziehen, Ecken einmessen, Pfostenabstände so aufteilen, dass das Passfeld nicht am auffälligsten Punkt landet. Am Hang wird hier die Stufenhöhe für die gesamte Strecke bestimmt.
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Fundamente ausheben und betonieren
Löcher setzen, bei bindigem Boden Kiessohle einbauen, Pfosten lot- und fluchtgerecht einstellen, Beton einbringen und oben mit Gefälle abziehen. Torpfosten bekommen größere Fundamente.
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Felder montieren und Anschlüsse herstellen
Matten oder Elemente einhängen und verschrauben, Passfelder zuschneiden, Schnittkanten behandeln, Anschlüsse an Mauern und Gebäude setzen.
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Tore einstellen, aufräumen, abnehmen
Beschläge justieren, Schließpunkt prüfen, Aushub und Altmaterial abfahren, die Fläche entlang der Linie wiederherstellen. Wir gehen die Strecke mit Ihnen ab, bevor wir fertig sind.
Die Bauarten im Vergleich
| Bauart | Sichtschutz | Anspruch an Gründung | Pflege | Passt gut, wenn … |
|---|---|---|---|---|
| Doppelstabmatten | keiner, blickdurchlässig | Standard-Punktfundament je Pfosten | sehr gering | eine Grenze lange und wartungsarm stehen soll |
| Holzzaun (Latten, Staketen) | gering bis mittel | Punktfundament mit Pfostenträger über dem Boden | regelmäßig, Anstrich oder bewusstes Vergrauen | der Zaun zum gewachsenen Garten passen soll |
| Sichtschutzelemente | vollflächig | erhöht — Windlast auf geschlossener Fläche | materialabhängig, bei Holz höher | ein bestimmter Bereich abgeschirmt wird, nicht die ganze Grenze |
| Gabionen | weitgehend | tragfähige, verdichtete Sohle statt Punktfundament | gering, gelegentlich Bewuchs entfernen | gleichzeitig ein kleiner Höhenversprung gehalten wird |
| Maschendraht | keiner | gering, aber Eck- und Endpfosten mit Streben | gering, Spannung nachziehen | eine rückwärtige Grenze oder Wiese eingefasst wird |
Was den Aufwand bestimmt
Beim Zaun kostet selten das Feld am meisten, sondern das, was am Pfosten hängt. Der Aufwand skaliert mit der Zahl der Fundamente, nicht mit der Fläche: Eine gerade Strecke über offenes Gelände ist pro Meter deutlich günstiger als dieselbe Länge mit fünf Ecken, zwei Wandanschlüssen und einem Baum in der Flucht.
Die Höhe wirkt doppelt. Höhere Felder kosten mehr Material und brauchen zugleich mehr Halt im Boden, weil der Wind eine größere Fläche findet — besonders bei geschlossenem Sichtschutz. Das Gelände schlägt über die Passarbeit durch: Jede Abtreppung bedeutet einzeln eingemessene Pfosten und häufiger zugeschnittene Felder. Der Untergrund entscheidet über die Aushubzeit; gewachsener Löss lässt sich gut stechen, alte Auffüllungen mit Bauschutt und die Rekultivierungsböden auf der Ville nicht.
Tore sind eigene Positionen, und zwar spürbare: Ein einzelnes Doppelflügeltor mit Fundamenten, Beschlägen und Einstellung entspricht im Aufwand einer beachtlichen Zaunlänge. Dazu kommt die Zugänglichkeit — wenn Beton, Pfosten und Matten durch ein Reihenhaus oder eine schmale Hofdurchfahrt getragen werden müssen, ist das Zeit, die niemand sieht. Und der alte Zaun ist der am häufigsten unterschätzte Posten: Pfosten mit Betonklotz müssen einzeln ausgegraben, zerkleinert und getrennt entsorgt werden.
Was vorher geklärt sein muss
Der häufigste Ärger beim Zaunbau entsteht nicht auf der Baustelle, sondern davor. Vier Punkte sollten vor dem Termin stehen, und bei dreien davon können wir zwar beraten, aber nicht entscheiden.
Der Grenzverlauf. Grenzsteine sind oft überwachsen, überschüttet oder beim letzten Umbau verschwunden. Ein Zaun, der auf Verdacht gesetzt wird, ist im Zweifel ein Zaun, der wieder herausmuss. Wo Unsicherheit besteht, klärt das ein Vermessungsbüro — das dauert und gehört deshalb an den Anfang, nicht ans Ende der Planung.
Leitungen im Boden. Fundamentlöcher sind punktuelle Tiefbaustellen. Hausanschlüsse, Gartensteckdosen, Bewässerungsleitungen und alte Drainagen liegen selten dort, wo man sie vermutet. Wir fragen vorhandene Pläne ab und öffnen kritische Stellen von Hand.
Die Absprache mit den Nachbarn. Ein Zaun genau auf der Grenze ist eine gemeinsame Angelegenheit. Wer allein entscheiden will, setzt ihn in der Regel vollständig auf das eigene Grundstück — dann muss die Konstruktion aber auch von der eigenen Seite aus montierbar sein. Ein kurzes Gespräch vorher erspart erfahrungsgemäß mehr Aufwand als jede spätere Klärung.
Örtliche Vorgaben. Bebauungspläne und kommunale Gestaltungssatzungen können Regelungen zu Einfriedungen enthalten — etwa zu Höhe, Material oder Ausführung zur Straße hin. Ob und was für Ihr Grundstück gilt, lässt sich nur bei der Gemeinde beziehungsweise im Bebauungsplan nachsehen; pauschale Aussagen dazu wären unseriös. Wir weisen darauf hin und planen mit dem, was Sie geklärt haben.
Der Klassiker
Zaun bestellt, Termin steht, Grenze ungeklärt. Wir setzen keine Fundamente in eine Linie, die anschließend strittig ist — das schützt Sie vor Rückbaukosten und uns vor einer Baustelle, die wir zweimal machen.
Wann Zaunbau sinnvoll ist
Zaunarbeiten laufen fast das ganze Jahr. Zwei Einschränkungen gibt es. Bei durchgefrorenem Boden oder anhaltendem Frost wird nicht betoniert, und nach längeren Regenphasen wiegt die Rücksicht auf die Fläche schwerer als der Termin: Auf nassem Lösslehm hinterlässt jede Schubkarre Spuren, die später wieder hergestellt werden müssen.
Ein Punkt wird regelmäßig übersehen. Muss für den Zaun eine vorhandene Hecke weichen, greift das Bundesnaturschutzgesetz: Nach § 39 Absatz 5 BNatSchG dürfen Hecken, lebende Zäune und Gebüsche vom 1. März bis zum 30. September nicht auf den Stock gesetzt oder beseitigt werden. Schonende Form- und Pflegeschnitte bleiben in diesem Zeitraum zulässig, das Entfernen nicht. Unabhängig davon gilt ganzjährig der Artenschutz nach § 44 BNatSchG — ein Gehölz mit besetztem Nest wird auch im Winter nicht angerührt. Wer im Sommer plant, die Hecke gegen einen Zaun zu tauschen, sollte die Reihenfolge also andersherum denken: Zaun im Herbst, Rückbau ab Anfang Oktober.
Praktisch heißt das: Wer die neue Grenze im Frühjahr fertig haben will, meldet sich im Spätsommer oder Herbst. Wer eine Hecke davorsetzen möchte, plant die Pflanzung ohnehin in die kühle Jahreszeit — dann wächst sie besser an.
Häufige Fragen
Fragen, die vor jedem Zaun kommen
Wie lange dauert die Montage?
Das hängt an der Zahl der Fundamente und an den Toren, nicht an den Metern allein. Eine gerade, gut zugängliche Strecke ohne Ecken geht zügig; sobald Wandanschlüsse, Abtreppungen oder Handaushub dazukommen, wird es länger. Zwischen Betonieren und der endgültigen Belastung der Torpfosten lassen wir dem Beton Zeit — deshalb kann sich die Toreinstellung auf einen zweiten Termin verschieben.
Muss ich meinen Nachbarn fragen?
Steht der Zaun vollständig auf Ihrem Grundstück, treffen Sie die Entscheidung. Soll er auf der Grenze stehen, ist er eine gemeinsame Sache und braucht Einvernehmen. Unabhängig davon kann es örtliche Vorgaben zu Einfriedungen geben. Wir empfehlen das Gespräch vorher — nicht aus Höflichkeit, sondern weil der Zugang zur Rückseite des Zauns oft über das Nachbargrundstück einfacher ist.
Warum wird am Hang abgetreppt und nicht schräg mitgeführt?
Weil Doppelstabmatten und die meisten Fertigelemente starre Rechtecke sind. Schräg mitgeführt entstünden oben und unten Dreiecksspalte. Beim Abtreppen bleibt jedes Feld waagerecht, und der Höhenunterschied verteilt sich gleichmäßig auf die Pfosten. Bei Holz geht auch die schräge Variante, weil sich die Rahmen anpassen lassen.
Können Sie den alten Zaun mitnehmen?
Ja, Rückbau und Entsorgung stehen als eigene Position im Angebot. Rechnen Sie damit, dass alte Pfosten meist einen Betonklotz am Fuß haben, der einzeln ausgegraben und getrennt entsorgt werden muss. Das ist der Teil des Rückbaus, der die Zeit frisst — kalkuliert wird er deshalb offen und nicht versteckt im Meterpreis.
Hält ein Sichtschutz aus Holz dem Wind stand?
Wenn Pfosten, Abstände und Fundamente zur geschlossenen Fläche passen, ja. Der Fehler passiert dort, wo Sichtschutzelemente in dieselbe Konstruktion gesetzt werden, die für einen luftdurchlässigen Zaun ausgelegt war. Bei längeren Strecken raten wir zu Elementen mit Lamellen oder Luftspalt: Sie nehmen dem Wind die Angriffsfläche, ohne den Blick freizugeben.
Darf ich für den Zaun meine Hecke im Sommer entfernen?
Nein. § 39 Absatz 5 BNatSchG verbietet es, Hecken, lebende Zäune und Gebüsche vom 1. März bis 30. September auf den Stock zu setzen oder zu beseitigen. Schonende Form- und Pflegeschnitte bleiben erlaubt. Ab Anfang Oktober ist der Rückbau möglich — allerdings gilt der Artenschutz nach § 44 BNatSchG ganzjährig, bewohnte Nester bleiben also tabu.
Setzen Sie auch nur einzelne Felder oder ein Tor?
Ja. Ein sturmgeschädigtes Feld, ein hängendes Tor oder ein nachträglicher Wandanschluss sind normale Aufträge. Bei Reparaturen sehen wir uns zuerst das Fundament an — wenn der Pfosten wackelt, bringt ein neues Feld nichts.
Wo wir arbeiten
Zäune im Vorgebirge, auf der Ville und in der Rheinebene
Am Osthang des Vorgebirges liegen die Gärten in Alfter und Bornheim häufig quer zum Gefälle — dort ist die Abtreppung nicht die Ausnahme, sondern der Normalfall, und die Stufenhöhe entscheidet über das Bild der ganzen Strecke. Auf der Ville arbeiten wir dagegen im Kies und in Rekultivierungsböden: Der Aushub geht leicht, das lockere Material hält seitlich aber schlechter, weshalb die Fundamente dort anders dimensioniert werden als im Lösslehm der Rheinterrasse.
Strecke abgehen, Angebot bekommen
Schicken Sie uns Länge, Wunschhöhe und ein paar Fotos der Grenze — gern auch per WhatsApp. Wir melden uns in der Regel innerhalb von 24 Stunden, sehen uns die Fläche an und schreiben ein unverbindliches Angebot mit einzeln benannten Positionen, Tore und Entsorgung inbegriffen.
- Pflasterarbeiten: Wege und Einfahrten entlang der neuen Grenze
- Rasenkanten und Beetbegrenzung als Abschluss zum Zaun
- Garten- und Außenanlagengestaltung, wenn mehr als die Grenze neu wird
- Gartenpflege und Heckenschnitt entlang von Zaun und Grenze
- Ratgeber: Garten neu gestalten — Ablauf und was den Aufwand bestimmt
- Ratgeber: Der Unterbau entscheidet — warum Fundament und Tragschicht zählen