Leistung
Gartenpflege in Köln, Bonn und im Rhein-Erft-Kreis
Heckenschnitt, Rasen, Beete, Laub und die Entsorgung des Schnittguts — entweder als einmaliger Einsatz, wenn ein Garten über ein oder zwei Jahre zugewachsen ist, oder als feste Pflege im abgestimmten Turnus. Wir arbeiten für Privatgärten ebenso wie für Wohnanlagen und gewerbliche Außenanlagen.
Was genau zur Gartenpflege gehört
Gartenpflege ist kein einzelner Handgriff, sondern ein Bündel von Arbeiten, die sich gegenseitig bedingen. Wer nur mäht, hat nach drei Jahren eine Hecke, die von unten verkahlt ist. Wer nur die Hecke schneidet, hat Beete voller Quecke. Deshalb sehen wir uns die Fläche im Ganzen an und legen fest, was wirklich ansteht.
- Heckenschnitt — Form- und Pflegeschnitt an Liguster, Hainbuche, Rotbuche, Eibe, Kirschlorbeer oder Thuja, immer trapezförmig, unten breiter als oben. Verjüngungsschnitte an alten, verkahlten Hecken nur im Winterhalbjahr.
- Rasenmähen und Kantenschnitt — mit angepasster Schnitthöhe statt auf der kürzesten Stufe. Die Kanten an Wegen, Terrassen und Beeten werden nachgeschnitten, weil kein Mäher und kein Roboter dort sauber hinkommt.
- Beetpflege — Wildkrautentnahme mit der Wurzel, Stauden teilen, Verblühtes abnehmen, Mulchschicht ergänzen. Bei Giersch und Quecke hilft oberflächliches Hacken nicht, das vermehrt die Bestände eher.
- Rückschnitt von Sträuchern und Kleingehölzen — nach Art und Blütezeitpunkt, nicht nach Kalender. Frühjahrsblüher wie Forsythie, Flieder oder Weigelie legen ihre Knospen am Vorjahresholz an und werden unmittelbar nach der Blüte geschnitten.
- Laubräumung — Rasenflächen, Wege, Terrassen, Dachrinnen im Zugang und Einfahrten. In Beeten und unter Gehölzen bleibt Laub liegen, dazu unten mehr.
- Unkraut auf befestigten Flächen — Fugen in Pflaster, Plattenbelägen und Wegekanten mechanisch räumen. Chemie setzen wir auf versiegelten Flächen nicht ein.
- Entsorgung des Schnittguts — abfahren oder vor Ort häckseln und als Mulch wieder einbauen. Häckselgut aus Eiche, Walnuss oder Platane verrottet deutlich langsamer als Laub von Ahorn oder Linde, das ist bei der Verwendung zu bedenken. In Bonn nimmt bonnorange von Anfang März bis Ende November mobile Grüncontainer an; in Köln ist an den Wertstoff-Centern bis zu ein Kubikmeter Gartenabfälle kostenfrei.
- Betreuung von Mährobotern — Klingen tauschen, Gerät und Radantrieb reinigen, Begrenzungskabel nach Aufgrabungen prüfen, Ein- und Auswinterung. Dazu der Kantenschnitt, den das Gerät konstruktionsbedingt offen lässt.
Einmaliger Einsatz oder regelmäßige Pflege
Die beiden Anlässe sind unterschiedliche Aufträge, und wir kalkulieren sie auch unterschiedlich. Beim einmaligen Einsatz ist der Garten über eine oder mehrere Saisons gelaufen: Hecke zwei Meter breiter als geplant, Rasen mit Filzschicht, Beete mit durchgewachsenen Wurzelunkräutern. Hier geht es zuerst darum, die Fläche wieder in einen definierten Zustand zu bringen. Das dauert länger als ein Pflegetermin und fällt häufig in mehrere Arbeitstage.
Bei der regelmäßigen Pflege ist der Ausgangszustand bekannt, und der Aufwand pro Termin sinkt spürbar. Statt eines Radikalschnitts genügt der Zuwachs seit dem letzten Mal. Wer einen Garten neu übernommen oder gerade neu anlegen lassen hat, fährt mit festen Terminen fast immer günstiger als mit zwei Rettungseinsätzen pro Jahr — schlicht, weil der Schnittgutanfall und damit die Entsorgungsmenge kleiner bleibt.
Ein einmaliger Einsatz ist keine Vorstufe zum Vertrag. Manche Gärten werden vom Eigentümer selbst gepflegt, und es fehlt nur der Heckenschnitt im Oktober oder die Laubräumung im November. Das ist ein vollwertiger Auftrag.
Wie wir dabei vorgehen
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Ortstermin und Bestandsaufnahme
Wir sehen uns die Fläche an, bevor wir ein Angebot schreiben. Entscheidend sind die Dinge, die auf keiner Skizze stehen: Wie kommen Maschinen und Schnittgut auf und vom Grundstück? Wie hoch ist die Hecke tatsächlich? Liegt unter dem Rasen eine Filzschicht?
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Angebot mit einzeln benannten Positionen
Auf Anfragen melden wir uns in der Regel innerhalb von 24 Stunden. Das Angebot ist unverbindlich und listet die Entsorgung als eigene Position — sie ist bei Pflegeaufträgen regelmäßig der Posten, der am Ende überrascht.
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Von oben nach unten arbeiten
Erst Gehölze und Hecken, dann Beete, zuletzt Rasen und Flächen. Andersherum liegt das Schnittgut zweimal auf der frisch gemähten Fläche und wird zweimal aufgenommen.
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Schnittgut trennen und abfahren
Holziges Material wird gehäckselt, Laub und weiches Grün getrennt gesammelt. Was als Mulch im Garten bleiben kann, bleibt da; der Rest geht mit.
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Übergabe und Turnusplan
Am Ende gehen wir die Fläche gemeinsam ab. Bei regelmäßiger Pflege legen wir die nächsten Termine mit Zeitfenstern fest, damit Heckenschnitt und Düngung nicht in die falsche Woche rutschen.
Grünflächen- und Rasenpflege
Der Rasen ist die Fläche, an der Pflegefehler am schnellsten sichtbar werden — und die am häufigsten falsch behandelt wird. Die wichtigste Regel ist die Ein-Drittel-Regel: Pro Schnitt darf höchstens ein Drittel der aktuellen Halmhöhe abgenommen werden. Wird mehr entfernt, verliert die Pflanze zu viel Blattmasse, vergilbt und wurzelt flacher. Genau das passiert, wenn nach drei Wochen Urlaub auf die niedrigste Stufe gemäht wird.
Als Schnitthöhe gelten rund 3 bis 4 Zentimeter für den üblichen Gebrauchs- und Spielrasen, 1,5 bis 2,5 Zentimeter für feinen Zierrasen und bis etwa 5 Zentimeter im Schatten. In Hitzeperioden wird die Schnitthöhe angehoben, weil längere Halme den Boden beschatten. In der Hauptwachstumsphase im Mai und Juni bedeutet das für Gebrauchsrasen etwa einen Schnitt pro Woche — die Frequenz richtet sich am Zuwachs aus, nicht am Kalender.
Gedüngt wird dreimal im Jahr nach einem einfachen Schema: im März oder April stickstoffbetont für Austrieb und Narbendichte, im Juni oder Juli ausgewogen, im September oder Oktober kaliumbetont. Kalium festigt die Zellwände, verbessert die Frosttoleranz und erhöht die Widerstandskraft gegen Pilzkrankheiten wie Schneeschimmel. Stickstoffbetonter Dünger im Spätherbst ist einer der klassischen Fehler: Er treibt weiches Gewebe, das der erste Frost schädigt.
Beim Wässern gilt selten und durchdringend statt täglich und oberflächlich. Ein- bis zweimal pro Woche mit jeweils rund 15 bis 20 Litern je Quadratmeter, in den frühen Morgenstunden. Häufige kleine Gaben erziehen einen flach wurzelnden, trockenempfindlichen Rasen. Ein brauner Rasen im August ist in der Regel nicht tot, sondern in Trockenruhe und erholt sich nach durchdringenden Gaben oder dem ersten Herbstregen — kritisch wird es, wenn die Fläche in der Trockenheit zusätzlich gemäht oder stark betreten wird.
Moos und Filz behandeln wir nicht mit dem Vertikutierer allein. Rasenfilz ist die verdichtete Schicht aus abgestorbenen Halmen, Wurzelresten und Moos zwischen Narbe und Bodenoberfläche; er entsteht, wenn mehr organisches Material anfällt, als das Bodenleben abbauen kann. Moos wiederum ist ein Symptom, keine Krankheit. Die Ursachen sind fast immer Bodenverdichtung und Staunässe, Schatten, ein zu saurer Boden, Nährstoffmangel oder ein zu tiefer Schnitt. Rasengräser bevorzugen pH-Werte von etwa 6 bis 7. Wer Moos entfernt, ohne die Ursache zu beheben, hat es innerhalb einer Saison zurück. Ob eine Kalkung sinnvoll ist, zeigt eine Bodenprobe — ohne pH-Messung kann Kalken schaden.
Vertikutiert wird von April bis Mai und von September bis Anfang Oktober, bei dauerhaften Bodentemperaturen über etwa 8 Grad und nur auf wachsendem, gesundem Rasen. Die Messer greifen dabei nur 2 bis 3 Millimeter in den Boden ein; tiefer reißt die Narbe auf und schadet mehr, als es nützt. Nicht vertikutiert wird bei Rasen unter einem Jahr, bei Trockenheit, bei dünner oder kranker Narbe und kurz vor dem Winter. Mehr als zweimal pro Jahr ist in der Regel schädlich.
Wo ein Mähroboter arbeitet, ändert sich die Pflege, sie verschwindet aber nicht. Das Gerät setzt die Ein-Drittel-Regel besser um als jeder Wochentermin und mulcht permanent, wodurch Nährstoffe in der Fläche bleiben. Es schneidet dafür bei den meisten Modellen nicht bis an die Kante, braucht befahrbare, nicht zu steile Flächen und klar definierte Übergänge. Und es sollte tagsüber laufen: Igel sind nachtaktiv und rollen sich bei Gefahr ein, statt zu fliehen.
Heckenschnitt: Zeitpunkte und rechtlicher Rahmen
§ 39 Absatz 5 Satz 1 Nummer 2 des Bundesnaturschutzgesetzes verbietet es, Hecken, lebende Zäune, Gebüsche und andere Gehölze in der Zeit vom 1. März bis zum 30. September abzuschneiden, auf den Stock zu setzen oder zu beseitigen. Im selben Satz steht die Ausnahme: Zulässig sind schonende Form- und Pflegeschnitte zur Beseitigung des Zuwachses. Der jährliche Formschnitt einer Gartenhecke ist im Sommerhalbjahr also erlaubt — der Radikal- oder Verjüngungsschnitt nicht. Unabhängig davon gilt ganzjährig, dass kein besetztes Nest zerstört werden darf; vor jedem Schnitt wird die Hecke kontrolliert. Verstöße sind Ordnungswidrigkeiten und können mit einem Bußgeld geahndet werden.
Für uns heißt das in der Praxis: Formschnitte über das Jahr, größere Rückschnitte zwischen Anfang Oktober und Ende Februar. Das ist auch unsere Baumfäll- und Pflegesaison.
Schnellwachsende Laubgehölze — Liguster, Hainbuche, Rotbuche, Feldahorn — brauchen in der Regel zwei Schnitte pro Jahr: einen im Spätwinter vor dem Austrieb und einen im Sommer um den Johannitag am 24. Juni. Danach treibt die Hecke noch einmal moderat aus und geht dicht in den Winter. Langsamer wachsende Arten wie Eibe, Kirschlorbeer, Thuja oder Scheinzypresse kommen meist mit einem Schnitt aus. Kirschlorbeer schneiden wir bei überschaubaren Hecken mit der Handschere: Die Heckenschere zerschneidet die großen Blätter, die Schnittflächen bräunen und bleiben wochenlang sichtbar.
Der wichtigste Punkt bei alten Hecken ist die Frage, ob sie einen Verjüngungsschnitt vertragen. Eibe, Liguster, Hainbuche, Rotbuche und Feldahorn treiben in der Regel aus altem Holz wieder aus. Thuja, Scheinzypresse, Fichte und Kiefer tun das nicht — wird dort ins unbenadelte Holz geschnitten, bleiben dauerhaft braune Löcher. Eine Thujahecke muss deshalb konsequent im jungen Holz gehalten werden. Wer sie zehn Jahre laufen lässt und dann auf Maß bringen will, hat keine gute Option mehr. Beim Neupflanzen gilt zudem § 42 des Nachbarrechtsgesetzes NRW: Hecken über zwei Meter Höhe halten einen Meter Grenzabstand, Hecken bis zwei Meter einen halben Meter.
Welcher Turnus zu welchem Garten passt
Der richtige Turnus ergibt sich aus dem Zuwachs, nicht aus dem Wunsch nach einer runden Zahl. Ein Anhaltspunkt: Wenn Sie beim Mähtermin mehr als ein Drittel der Halmhöhe abnehmen müssten, ist der Abstand zu groß. Wenn nach der Hälfte der Zeit noch nichts zu tun wäre, ist er zu klein.
| Turnus | Passt zu | Was pro Termin läuft | Zeichen, dass er nicht passt |
|---|---|---|---|
| Wöchentlich, März bis Oktober | Repräsentative Rasenflächen, Gewerbe, Zierrasen | Mähen, Kanten, Sichtkontrolle | Bei Trockenheit im Hochsommer oft ohne Zuwachs — dann aussetzen statt schneiden |
| Alle 14 Tage | Der Standardfall im Hausgarten mit Gebrauchsrasen | Mähen, Kanten, Beete durchgehen, Verblühtes abnehmen | Schnittgut liegt nach dem Mähen in Reihen — es wurde zu viel abgenommen |
| Monatlich | Gärten mit wenig Rasen, viel Gehölz und Mulchflächen | Beetpflege, Rückschnitt, Fugen und Wege, Rasen nach Bedarf | Wildkräuter im Beet haben bereits Samenstände gebildet |
| Vier bis sechs Termine im Jahr | Selbstpfleger, die nur die schweren Arbeiten abgeben | Heckenschnitt, Frühjahrs- und Herbstpaket, Laub, Entsorgung | Zwischen den Terminen entsteht Rückstand, der nicht mehr in einen Tag passt |
| Einmaliger Einsatz | Zugewachsene Gärten, Übergaben, Verkauf, Vermietung | Rückschnitt in einen definierten Zustand, oft über mehrere Tage | Wiederholt sich jährlich — dann ist regelmäßige Pflege in Summe günstiger |
Was den Aufwand bestimmt
Bei Pflegeaufträgen kostet selten das Schneiden am meisten. Den Ausschlag geben vier Dinge, und drei davon lassen sich auf einem Foto nicht erkennen.
Der Zustand. Zwischen einer Hecke, die seit einem Jahr nicht geschnitten wurde, und einer, die seit fünf Jahren wächst, liegt nicht die fünffache Arbeitszeit, sondern zusätzlich ein anderer Arbeitsgang: Ein Verjüngungsschnitt bedeutet stärkeres Material, langsameres Arbeiten und ein Vielfaches an Schnittgut.
Die Entsorgungsmenge. Grünschnitt ist voluminös. Der Unterschied zwischen einem Anhänger und vier Anhängern ist nicht nur Transport, sondern auch Ladezeit. Häckseln vor Ort reduziert das Volumen erheblich, setzt aber voraus, dass der Häcksler an die Fläche kommt und dass es einen Platz gibt, wo das Material bleiben darf.
Die Erreichbarkeit. Ein Reihenhausgarten, dessen einziger Zugang durch Haus oder eine schmale Hofdurchfahrt führt, verursacht bei gleicher Fläche deutlich mehr Aufwand als ein Grundstück mit Zufahrt von der Straße. Jeder Kubikmeter Schnittgut wird dann getragen statt gefahren.
Die Arbeitshöhe. Bis etwa Brusthöhe wird vom Boden aus geschnitten, darüber von der Leiter oder mit Teleskopgeräten. Die Meter über zwei Meter Heckenhöhe sind pro laufendem Meter deutlich aufwendiger als die darunter — und sie erzeugen zusätzlich die Arbeit, das Schnittgut aus der Hecke zu holen.
Regelmäßigkeit wirkt dagegen. Bei festen Terminen sinkt der Aufwand pro Termin, weil weder Verjüngungsschnitt noch große Entsorgungsmengen anfallen und wir die Fläche kennen. Das ist der eigentliche Grund, warum ein Pflegeturnus über das Jahr gerechnet meist günstiger ist als zwei Notfalleinsätze.
Typische Fehler, die wir immer wieder sehen
Der häufigste ist der Herbstschnitt an den falschen Pflanzen. Hortensien legen ihre Blütenknospen im Vorjahr an; sie werden nicht im Herbst geschnitten, sondern erst Ende Februar oder im März, und dann nur bis zum obersten intakten Knospenpaar. Die vertrockneten Blütenstände sind Frostschutz für die darunterliegenden Knospen. Ziergräser werden ebenfalls nicht im Herbst geschnitten — die Halme schützen den Horst vor Nässe und Frost; der Schnitt auf etwa zehn Zentimeter erfolgt im Spätwinter vor dem Austrieb. Stauden mit hohlen Stängeln und Samenständen bleiben stehen, weil Insekten darin überwintern und Vögel dort Nahrung finden.
Der zweite Fehler ist der zu späte starke Gehölzschnitt. Wer nach Mitte September noch kräftig zurücknimmt, riskiert unausgereiftes Holz, Frostschäden und Pilzeintritt an den Schnittstellen. Größere Rückschnitte gehören sinnvollerweise in den Spätwinter, etwa ab Mitte Januar bis Ende Februar. Rosen werden im Herbst allenfalls eingekürzt, damit lange Triebe nicht im Wind schaukeln; die Veredelungsstelle wird 10 bis 15 Zentimeter hoch angehäufelt, geschnitten wird im frostfreien Frühjahr.
Der dritte betrifft das Laub. Auf dem Rasen muss es weg — unter einer Laubschicht fehlt Licht und Luftaustausch, Feuchtigkeit staut sich, und es entstehen gelbe bis kahle Stellen und Pilzbefall. In Beeten und unter Gehölzen soll Laub dagegen liegen bleiben: Es wirkt als Mulch, schützt Staudenbasis und Bodenleben und baut Humus auf. Ein aufgeschichteter Laubhaufen in einer ruhigen Ecke ist Winterquartier für Igel und Insekten. Gesammelt wird am besten an trockenen Tagen; nasses, verklebtes Laub lässt sich schlecht abnehmen und wird binnen weniger Tage zum Fäulnisherd.
Arbeitszeiten in Wohngebieten
Nach § 7 der 32. BImSchV dürfen Geräte wie Freischneider, Grastrimmer, Laubbläser und Laubsammler in Wohngebieten an Sonn- und Feiertagen gar nicht und werktags nur zwischen 9 und 13 Uhr sowie zwischen 15 und 17 Uhr betrieben werden, sofern sie kein EU-Umweltzeichen tragen. Für die übrigen Geräte gilt werktags das Fenster von 7 bis 20 Uhr. Wir planen Laubeinsätze entsprechend — deshalb kommen wir dafür nicht um acht Uhr morgens.
Das Gartenjahr im Rheinland
Die Kölner Bucht gehört klimatisch zu den milden Räumen Deutschlands; längere Frostperioden und dauerhafte Schneedecken sind die Ausnahme. Praktisch bedeutet das eine längere Mäh-, Pflanz- und Pflegesaison als in höher gelegenen Regionen. Der Rasen wächst, solange die Bodentemperatur über etwa 5 bis 7 Grad liegt — die letzte Mahd fällt hier oft erst in die erste Novemberhälfte.
| Zeitraum | Rasen und Flächen | Gehölze, Hecken, Beete | Jetzt nicht sinnvoll |
|---|---|---|---|
| Januar / Februar | Ruhe, Fläche nicht bei Frost betreten | Größere Rückschnitte, Verjüngungsschnitt an Hecken, Obstbaumschnitt | Düngen, Vertikutieren |
| März / April | Erster Schnitt, Frühjahrsdüngung stickstoffbetont, Vertikutieren ab Bodentemperatur über 8 Grad | Ziergräser vor Austrieb einkürzen, Rosen abhäufeln und schneiden, Hortensien bis zum obersten Knospenpaar | Starker Gehölzschnitt ab 1. März |
| Mai / Juni | Hauptwachstum, etwa wöchentlicher Schnitt | Frühjahrsblüher direkt nach der Blüte schneiden, Formschnitt an Hecken um den Johannitag | Vertikutieren in Trockenphasen |
| Juli / August | Schnitthöhe anheben, ein- bis zweimal wöchentlich durchdringend wässern, morgens | Verblühtes abnehmen, Formschnitt an schnell wachsenden Arten | Mähen in der Trockenruhe, Düngen bei ausgetrocknetem Boden |
| September / Oktober | Herbstdüngung kaliumbetont, Vertikutieren bis Anfang Oktober, Laub abnehmen | Ab Oktober Rückschnitt und Verjüngung, Gehölzpflanzung, Blumenzwiebeln setzen | Stickstoffbetont düngen, Stauden und Gräser radikal schneiden |
| November / Dezember | Letzte Mahd auf 4 bis 5 cm, nicht unter 3 cm; Laub räumen | Hecken- und Baumarbeiten, Bewässerung entleeren, Kübel schützen | Vertikutieren, nassen Boden befahren |
Gewerbe, Wohnanlagen und Hausverwaltungen
Bei gewerblichen Außenanlagen und Wohnanlagen zählt etwas anderes als im Privatgarten: Planbarkeit und Verkehrssicherheit. Zuwege müssen frei sein, Laub auf Treppen und Rampen ist ein Haftungsthema, und Sichtdreiecke an Ausfahrten dürfen nicht zuwachsen. Deshalb legen wir für solche Objekte einen Jahresplan mit Terminfenstern statt fester Tage an — das Wetter hält sich ohnehin nicht an Kalendereinträge, und Mähen auf durchnässtem Boden schadet der Fläche mehr, als eine Woche Zuwachs es tut.
Für Hausverwaltungen dokumentieren wir, was wann gemacht wurde, und melden Auffälligkeiten zurück: Totholz in einer Krone, eine Hecke, die den Grenzabstand nach § 42 NachbG NRW nicht mehr einhält, absackende Pflasterkanten am Müllplatz. Größere Rückschnitte an Gehölzbeständen terminieren wir ins Fenster von Anfang Oktober bis Ende Februar, weil der Gesetzgeber die Radikalschnitte dorthin legt. Wo Bäume im Bestand stehen, kommt die kommunale Baumschutzsatzung ins Spiel — die Schwellen unterscheiden sich von Kommune zu Kommune erheblich, und auch Arbeiten im Wurzel- und Kronenbereich können genehmigungspflichtig sein. Das klären wir vor dem Termin, nicht danach.
Häufige Fragen
Was Kunden vor dem ersten Termin fragen
Was kostet Gartenpflege bei Ihnen?
Das hängt vom Zustand, der Schnittgutmenge, der Erreichbarkeit des Grundstücks und der Arbeitshöhe an den Hecken ab — nicht von der Quadratmeterzahl allein. Ein Garten, der ein Jahr gelaufen ist, und einer, der fünf Jahre gelaufen ist, sind zwei verschiedene Aufträge. Deshalb sehen wir uns die Fläche an und schreiben danach ein unverbindliches Angebot mit einzeln benannten Positionen, in dem die Entsorgung separat steht.
Nehmen Sie das Schnittgut mit?
Ja, die Entsorgung ist Teil des Auftrags und steht als eigene Position im Angebot. Holziges Material häckseln wir bei passenden Verhältnissen vor Ort, dann kann ein Teil als Mulch im Garten bleiben — das reduziert das abzufahrende Volumen deutlich. Laub aus Beeten fahren wir nur ab, wenn es dort nicht liegen bleiben soll.
Wann dürfen Sie unsere Hecke schneiden?
Der schonende Form- und Pflegeschnitt zur Beseitigung des Zuwachses ist ganzjährig zulässig, auch zwischen dem 1. März und dem 30. September. In diesem Zeitraum verboten sind nach § 39 Abs. 5 BNatSchG das Auf-den-Stock-Setzen, der Radikalschnitt und das Beseitigen von Hecken und Gebüschen. Ein Verjüngungsschnitt an einer alten Hecke ist deshalb ein Termin zwischen Anfang Oktober und Ende Februar. Vor jedem Schnitt prüfen wir die Hecke auf besetzte Nester — das gilt unabhängig vom Datum.
Wir brauchen nur einmal Hilfe. Machen Sie das auch?
Ja. Einmalige Einsätze sind ein normaler Auftrag — beim Einzug, bei einer Übergabe, vor dem Verkauf oder wenn eine Saison ausgefallen ist. Ein Vertrag ist keine Voraussetzung, und wir schlagen ihn auch nicht vor, wenn ein Garten sonst gut selbst gepflegt wird.
Lohnt sich Vertikutieren jedes Frühjahr?
Meistens nicht. Vertikutieren hilft gegen Filz und Moos, behebt aber keine Ursache. Sind Verdichtung, Staunässe, Schatten oder ein zu niedriger pH-Wert der Grund, ist das Moos binnen einer Saison zurück. Sinnvoll ist es von April bis Mai und von September bis Anfang Oktober, auf gesundem, wachsendem Rasen, mit nur 2 bis 3 Millimetern Eingriffstiefe und höchstens zweimal im Jahr. Bei Rasen unter einem Jahr, bei Trockenheit oder dünner Narbe lassen wir es.
Betreuen Sie auch unseren Mähroboter?
Ja — Klingenwechsel, Reinigung, Prüfung des Begrenzungskabels sowie Ein- und Auswinterung. Dazu kommt der Kantenschnitt, denn die meisten Geräte schneiden nicht bis an die Rasenkante. Wenn die Fläche für den Roboter zu uneben ist oder Übergänge fehlen, sagen wir das vorher — dann ist eine bündige Mähkante die bessere Investition als ein weiteres Gerät.
Zu welchen Zeiten arbeiten Sie in Wohngebieten?
Für laute Geräte wie Laubbläser, Freischneider und Grastrimmer gilt in Wohngebieten nach § 7 der 32. BImSchV an Sonn- und Feiertagen ein ganztägiges Betriebsverbot; werktags bleiben 9 bis 13 Uhr und 15 bis 17 Uhr, sofern das Gerät kein EU-Umweltzeichen trägt. Andere Arbeiten sind werktags von 7 bis 20 Uhr möglich. Wir planen Laubeinsätze in diese Fenster, damit es keinen Ärger mit den Nachbarn gibt.
Wo wir arbeiten
Wo Pflegeaufträge bei uns typischerweise anfallen
In den älteren Villenlagen im Kölner Süden und in Lindenthal stehen die großen, gewachsenen Hecken und Baumbestände — dort geht es meist um Höhe, Verjüngung und um die Frage, was die Baumschutzsatzung zulässt. Auf den leichteren Böden am Villerand um Brühl und Hürth versickert Regen schnell: gut für den Unterbau, schlecht für den Rasen im Hochsommer, weshalb dort Schnitthöhe und Bewässerung die entscheidenden Stellschrauben sind. In den Rheinlagen zwischen Wesseling und Bornheim dominiert dagegen schwerer Lehm mit Neigung zu Staunässe — die klassische Ausgangslage für Moos und Filz.
Sagen Sie uns, wie der Garten gerade aussieht
Ein paar Fotos und die ungefähre Größe reichen für eine erste Einschätzung. Danach kommen wir zum Ortstermin und machen ein unverbindliches Angebot — mit Entsorgung als eigener Position. Auf Anfragen melden wir uns in der Regel innerhalb von 24 Stunden, auch per WhatsApp.